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21. März: Internationaler Tag des Waldes

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© Gabriel Schwarzmann

Wald ist Erholungsort, Rohstofflieferant, Devisenbringer, Wasserspeicher, Klima- und Temperaturregulierer und Schutzwald

Die Erle ist Baum des Jahres 2020
Schon als Baum hat die Erle eine gewisse Vorliebe zu Wasser. Besonders die Schwarzerle ist häufig in der Nähe von stehenden und fließenden Gewässern zu finden und wächst bis in Höhen von 1.200m. Die Weißerle hingegen ist etwas genügsamer, wächst auch auf trockeneren Böden und kann sogar als Pionierbaumart auf bis zu 1.400 Meter Seehöhe vorkommen. „Die Erle kann sogar sehr feuchte Böden trockenlegen und dadurch für andere Baumarten vorbereiten und nutzbar machen“, erklärt proHolz-OÖ-Obmann Georg Adam Starhemberg, anlässlich des morgigen internationalen „Tag des Waldes“.

Klimaschutz: Holz-Neubau statt Sanieren
Holz ist sowohl als nachwachsender als auch CO2-bindender Rohstoff eine nachhaltige Alternative zu endlichen Rohstoffen. Holz entsteht im Wald und braucht dazu nur Wasser, Luft, Licht und wenige Nährstoffe aus der Erde. Im Prozess seiner Entstehung wird der Umgebungsluft durch den Baum CO2 entzogen. Bis zum Verbrennen oder Verrotten bleibt dieses CO2 im Holz gebunden, da der enthaltene Kohlenstoff im Holz gespeichert ist.

21. März: Internationaler Tag des Waldes
Um auf die zahlreichen Funktionen des Waldes hinzuweisen, wurde 1971 von der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen der „Tag des Waldes“ ins Leben gerufen. Hintergrund dafür ist, dass der Wald nicht nur als Erholungsort dient, sondern auch Rohstofflieferant und Devisenbringer ist, eine wichtige Schutzfunktion im Gebirge hat, das Klima reguliert und unser Wasser speichert und filtert.