Holz sichert Arbeitsplätze.
Fast 70.000 Menschen beziehen in Oberösterreich ein Einkommen aus einem der vielen Betriebe der oö. Forst- und Holzwirtschaft. Die Betätigungsfelder liegen entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von der Forstwirtschaft über die Holz be- und verarbeitenden Betriebe bis hin zur Papierindustrie.
| Betriebe in Oberösterreich | Einkommensbezieher |
Forstwirtschaft | 40.000 | 41.800 |
Holzindustrie (inkl. Sägeindustrie) | 350 | 6.600 |
Tischler | 1.700 | 8.600 |
Holz- und Baustoffhandel | 500 | 5.000 |
Zimmermeister | 330 | 1.600 |
Papier- und Papperzeuger | 10 | 1.900 |
Papier- und Pappverarbeiter | 21 | 1.700 |
Gesamt | 42.911 | 67.200 |
Holz bringt Devisen.
Mit einem jährlichen Außenhandelsbilanzüberschuss von etwa vier Milliarden Euro zählt die Wertschöpfungskette Forst-Holz-Papier zu den wichtigsten Aktivposten des österreichischen Außenhandels. Der Außenhandelsüberschuss befindet sich damit auf einem annähernd gleichen Niveau wie der österreichische Tourismus.
Die Exportquote der österreichischen Holzindustrie liegt deutlich über 70 %. Im Bereich der Papierindustrie liegt dieser Wert sogar bei etwa 85 %. Der größte Teil des Holzabsatzmarktes befindet sich innerhalb der EU, die größten Abnehmer sind Deutschland und Italien.
