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21. März: Internationaler Tag des Waldes

Meldung erstellt am 20.03.2019
Fruchtstände der Hopfenbuche © Franz Xaver

Grüne Städte gegen Klimawandel, die Hopfenbuche ist Baum des Jahres 2019

Speziell in den Städten ist der Klimawandel deutlich spürbar. Die Sommer werden wärmer, die niederschlagsarmen Perioden länger. Stadtbewohner und -pflanzen leiden gleichermaßen unter dem Wassermangel. Um einen starken Baumbestand in der Stadt zu sichern, sind neue robustere Baumarten gefragt. Je mehr gesunde Bäume da sind, desto mehr CO2 kann direkt in der Stadt wieder in frischen Sauerstoff umgewandelt werden, den wir zum Atmen brauchen.

Zukunftsbaum Hopfenbuche
Eine Baumart, die auch in Zukunft für gute Stadtluft sorgen kann, ist die Hopfenbuche. Sie wurde vom Kuratorium Wald und dem Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus zum österreichischen Baum des Jahres 2019 gekürt. Ihr Name ist etwas irreführend, denn sie hat weder mit dem Bierhopfen noch mit der gewöhnlichen Buche etwas zu tun. Vielmehr ist sie ein Birkengewächs und kommt hauptsächlich im südlichen Europa vor. Selbst in Kärnten und der Südsteiermark gibt es Hopfenbuchen-Mischwälder.

ProHolz-OÖ-Obmann Georg Adam Starhemberg ist überzeugt: „Die Hopfenbuche ist im Norden Österreichs noch nicht so bekannt. Durch ihre Resistenz gegen die Klimaerwärmung werden wir diesen Zukunftsbaum aber in vielen Städten in Zukunft häufiger antreffen“.

21. März: Internationaler Tag des Waldes
Um auf die zahlreichen Funktionen des Waldes hinzuweisen, wurde 1971 von der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen der „Tag des Waldes“ ins Leben gerufen. Hintergrund dafür ist, dass der Wald nicht nur als Erholungsort dient, sondern auch Rohstofflieferant und Devisenbringer ist, eine wichtige Schutzfunktion im Gebirge hat, das Klima reguliert und unser Wasser speichert und filtert.