Mit Holzbauten unser Klima schützen

proHolz-Obmann Starhemberg: Ein Kubikmeter Holz speichert eine Tonne CO2

In einem Kubikmeter Holz wird Kohlenstoff aus etwa eine Tonne CO2 eingespeichert und der Atmosphäre langfristig entzogen. Damit stellt der Einsatz von Holz für langlebige Produkte, wie beispielsweise im Baubereich einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz dar. Die Erwartungen für die bis 10. Dezember in Cancun/Mexiko laufende Klimakonferenz sind hoch. Effiziente Maßnahmen zur Reduktion der CO2-Emissionen sind weltweit gefordert. Das Klimaziel Österreichs liegt seit 2008 bei 30 Mio. Tonnen CO2-Einsparung pro Jahr. „Wenn man bedenkt, dass ein einziges Holzhaus etwa 30 Tonnen CO2 speichern kann, wird schnell klar, dass Holz der einzig nachhaltige Bau- und Werkstoff ist, dessen verstärkter Einsatz einen enormen Reduktionsbeitrag leistet“, sagt proHolz-Oberösterreich-Obmann Georg Starhemberg. 

Nur ein einziger Baustoff lagert Kohlenstoff, den er zuerst dem CO2 der Atmosphäre entzogen hat, ein: Ein Baum speichert damit Sonnenenergie und produziert gleichzeitig Sauerstoff. Während bei anderen Baustoffen schon oft die kleinste „Einsparung“ in Marketingstrategien Einzug findet, fällt bei der Entstehung von Holz erst gar kein CO2 an. Im Gegenteil, es wird CO2 aus der Umgebungsluft abgebaut. Der eingelagerte Kohlenstoff bleibt bis zum Ende des Nutzungszyklus im Holz gebunden. Je mehr Holz verwendet wird, desto mehr Kohlenstoff wird eingelagert.

 

Mit Holz bauen und 500.000 Tonnen CO2 pro Jahr einsparen

„Alleine in Oberösterreich wachsen jährlich 4,7 Millionen Kubikmeter Holz nach. Als Baustoff wäre das ausreichend für 156.000 Holzhäuser. Derzeit wird aber nur etwa die Hälfte des Zuwachses genutzt, der oberösterreichische Wald wächst und speichert mehr Kohlenstoff“, präzisiert Starhemberg das große Potenzial des Naturwerkstoffes beim Klimaschutz in OÖ. Würde sich der Anteil der jährlich neu gebauten 10.000 Wohnungen in Österreich von ca. 6 auf 25 Prozent Holzbau steigern, könnte man 500.000 Tonnen CO2 pro Jahr einsparen. Jeder geerntete und ge­nutzte Baum macht Platz für neue Bäume. So wächst der Kohlenstoffspeicher stetig an. <//font>

 

 


erstellt am 01.12.2010